• tvsolothurn

Jahresberichte TV Solothurn Handball 21/22

Jahresbericht 2021/22 der Co-Präsidenten


Geschätzte Mitglieder, liebe TVS-Familie


Unser Verein kann auf ein bewegtes und bewegendes Jahr zurückblicken. Nach zwei schwierigen Jahren, vor allem wirtschaftlich wegen Corona, war das letzte Vereinsjahr schon fast wieder wie die Normalität. Alle Ligen konnten ihre Meisterschaft im normalen Modus bestreiten und auch Anlässe fanden wieder statt.


Die sportliche Seite aller Teams könnt ihr den Jahresberichten auf den Tischen entnehmen. Ich von meiner Seite her möchte lediglich gratulieren. Den Damen, dass sie den Aufstieg geschafft haben, am Ende in souveräner Manier. Glückwünsche gehen auch an unsere NLB-Mannschaft. Sie hatte keine guten Voraussetzungen mit einer misslungenen Vorbereitung, musste viel Kritik einstecken, auch von mir, sie hatte eine richtige Seuchen-Saison, aber die Reaktion Ende der Vorrunde und dann vor allem in den letzten fünf sechs Spielen zeugen von Charakter und ich bin überzeugt, dass alle Spieler an dieser Situation wachsen konnten und das meistern dieser schwierige Situation die Spieler mental gestärkt hat. Gratulation zum Ligaerhalt. Dann gratuliere ich auch der U17 Inter zum sicheren Ligaerhalt. Sowieso macht mir unsere Juniorenabteilung in den letzten Jahren immer mehr Freude.


Wir haben vor acht Jahren alles darangesetzt, eine NLB-Mannschaft zu haben. Wir wollten mit einem Team in einer der höchsten Ligen und dank attraktiven Spielen in Solothurn unserer Juniorenabteilung wieder Schwung verleihen und Kinder und Jugendliche dazu bewegen, mit Handball anzufangen. Nächstes Jahr können wir nun erstmals seit Jahren wieder eine U19-Mannschaft stellen, was mich sehr freut. Wenn diese Jungs Gas geben, dann haben sie die Aussicht, später einmal in der NLB zu spielen. Und wir als Verein bringen endlich wieder eine grössere Anzahl Eigengewächse hervor.


Vor einem Jahr habe ich hier gesagt, dass wir bei der wachsenden Anzahl der Juniorinnen und Junioren auch daran arbeiten müssen, gute und genügend Trainer zu haben. Umso mehr freut es mich, dass ich dieses Jahr gute Nachrichten habe. Nachdem wir die U17, U15 und U13 sehr gut besetzt haben mit Dänu, Andri und Yves, können wir auch im U19 für nächste Saison auf einen jungen, motivierten Trainer zählen, Silas Fankhauser. Assistenten haben wir zwar noch keinen, aber eventuell ist es möglich, bei der U19 Synergien mit der NLB zu nutzen. Dafür haben wir bei der U13 in Zukunft eine Assistentin, denn Alina Lohm hat sich entschieden, dass sie Yves gerne unterstützen möchte.


Was ich letztes Jahr befürchtet habe, ist nun tatsächlich eingetroffen. Im Verlauf des letzten Vereinsjahres hat der Vorstand den Rücktritt erhalten von Gen und Köbi. Die beiden treten nach je 33 Jahren Minihandball nun verdientermassen kürzer. Lange hat mir dieser Moment Angst gemacht, denn einerseits haben die beiden immer hervorragende Arbeit geleistet, solche zwei Trainer ersetzt man nicht einfach so. Andererseits war ich nicht sicher, ob wir eine Nachfolgeregelung finden. Aber auch hier habe ich euch gute Nachrichten. Wir haben sie gefunden, und sie ist ebenfalls hervorragend. Mit Alain Blaser, Marc Leisi und Gina Rizzoli haben wir drei motivierte, junge Personen, die auf uns zugekommen sind und gesagt haben, dass sie das Mini gerne übernehmen möchten. Und als Joschi Zysset das erfahren hat, wollte er ebenfalls mitmachen. Sie planen und organisieren nun die Übergabe mit Gen und Köbi. Im Namen des TVS und des Vorstands danke ich Alain, Marc, Gina und Joschi und wünsche euch viel Erfolg in den grossen Fussstapfen von Gen und Köbi.


Nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch bei den Anlässen, Heimspielen, Events, etc. hatten wir letztes Jahr erfreuliche Momente. Heimspiele fanden wieder normal ohne Maske statt, Anlässe mit unseren Gönnern und Sponsoren konnten wir wieder durchführen und, wichtig für unsere Finanzen, es fanden wieder Events statt.


Einen haben wir gleich selber organisiert, nämlich den Regio Cup Final des HRV Bern-Jura. An zwei Tagen fanden die Halbfinal- und Finalspiele im CIS statt. Mit der Organisation des Turniers konnten wir nach langer Zeit endlich wieder etwas Geld in die Kasse spülen mit einem Event. Besonders erfreulich dabei: unsere SG mit Biberist aktiv hat sich in einem denkbar knappen Spiel den Pokal geholt. Und unsere U15 und U17 mussten sich erst im Finale geschlagen geben, beide spielten gegen das jeweilige Elite-Team von Wacker Thun.


Ein weiterer Anlass, der aber nichts mit Handball zu tun hatte, war das Frühlingsfest im Sportzentrum Zuchwil. An drei Wochenenden fand dort eine Party statt und wir hatten vom TVS aus eine Bar. Finanziell ist dort in Zukunft sicherlich noch mehr möglich, aber für das erste Mal war das schon mal nicht schlecht. Das Märetfescht ist dieses Jahr leider wieder ausgefallen.


Es ist eine grosse Freude, dass wir mit solchen Events und auch mit Mitgliederevents als Verein wieder näher zusammenrücken konnten. Zumindest habe ich das so wahrgenommen, und wenn ich mir die grandiose rote Wand in Steffisburg vor Augen führe, denke ich, dass mein Eindruck nicht täuscht. Der Vorstand setzt alles daran, dass wir diesen Weg, diese Vereinsanlässe, auch in Zukunft vermehrt durchführen können, um als Verein wieder zu wachsen. Falls ihr also spannende Ideen habt, was wir machen könnten, meldet euch, die sind immer willkommen.


Das bringt mich zu einem der wichtigsten, wenn nicht zum wichtigsten Punkt: euch allen, die im Verein mithelfen. Dass sich so viele Personen freiwillig und ehrenamtlich in einem Verein engagieren, das ist nicht selbstverständlich. So viele Leute opfern viel Freizeit, damit der TVS läuft. Und dafür danke ich im Namen des Co-Präsidiums allen Helfenden und dem Vorstand. Die Arbeit mit euch macht Freude und motiviert.


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Falls ihr noch Fragen an uns Co-Präsidenten habt oder Anmerkungen zum Jahresbericht, dann ist jetzt die Gelegenheit. Und sonst haben wir später im gemütlichen Teil noch Zeit für Gespräche.


Verfasser: Gaudenz Oetterli

Datum: 06.06.2022


Jahresbericht Minihandball


TV Solothurn Handball Schulsport U7/U9/U11 - Saison 2021/22


Momentaner Bestand (15.06.22)


U7 Knaben 4

U9 Mädchen 4 Knaben 10

U11 Knaben 17


Die Trainings vom Schulsport Kinderhandball im Schuljahr 2021/22 konnten gottlob wieder ohne grosse Einschränkungen durchgeführt werden.


Positives:

· Sehr viele Kinder und gute Verteilung in den Alterskategorien (siehe oben)

· Sehr guter Trainingsbesuch

· Teilnahme an 5 Spieltagen mit jeweils 2 U9 und 2 U11 Teams

· Erstmal haben wir am letzten Spieltag in Bern eine U11 Expert Mannschaft gestellt!


Negatives


· Wir konnten unseren Minihandball-Spieltag zum zweiten Mal nicht durchführen


Fazit


Der tolle Trainingsbesuch und der grosse Einsatz der Kinder im Training und an den Spieltagen ist eine wahre Freude für uns Trainer.



Gen




Jahresbericht U13 Junioren


Nach einer Corona geprägten Saison 20/21 hatten wir, Trainer Dreier-Gespann, genug von den gegen das Virus getroffenen Massnahmen und die daraus resultierenden Einschränkungen. Janick, Silvan und ich freuten uns mit der neuen Junioren-Besetzung wider in eine “normale” Saison zu starten. Wie wir alle wissen kam es leider etwas anders…


Wir starteten im August mit 18 Juniorinnen und Junioren top motiviert mit dem Trainingsbetrieb.

Am 5. September ging es endlich mit dem ersten Turniertag los. Wie auch schon im Vorjahr konnten wir mit zwei U13 Mannschaften Antreten. Beide Teams starteten mit einer sehr guten Leistung und konnten sich in insgesamt acht Spielen (vier pro Mannschaft) die ersten sieben Siege sichern.


Im Letzen Quartal 2021 verschlechterte sich die allgemeine Situation rund um das Corona-Virus zusehends. Da die meisten Massnahmen, aufgrund der Jugendlichkeit unseres Kaders nur für uns Trainingsbeauftrage galten, konnten wir die Trainings und Turniertage trotzdem weiter bestreiten. Jedoch war die Angst vor dem Virus und seiner Konsequenzen auch bei uns bemerkbar. Die Trainingseinheiten wurden weiter gut besucht, jedoch litt die Präsenz bei Turnieren merklich unter den neuen (oder wieder gekehrten) Bedingungen. In der 5. Runde konnten wir leider nur noch mit einem Team, welches dazu noch knapp bestückt war, antreten. Die Sechs Feldspieler und der Torwart konnten jedoch ihre Qualität beweisen und schlossen diese Runde niederlagenlos ab. Beim ersten Spiel gegen die HC Vikings erzielten sie “nur” ein Unentschieden. Dieser Makel konnte jedoch beim letzten Zusammentreffen der beiden Mannschaften mit einem Sieg beseitigt werden. Schliesslich konnten sie fünf der sechs Spiele für sich entscheiden.


Die erste Turniertag des neuen Jahres (Runde 6) musste leider abgesagt werden. Umso mehr freuten wir uns alle, dass die darauffolgenden Runden 7 & 8 abgehalten werden konnten.


Trotz der widrigen Umstände war der Trainingsbetrieb durchgängig gut und wir konnten im Schnitt immer mit 14 Teilnehmern rechnen. Mit dem älteren Jahrgang 2009, hatten wir stets sehr gute Spieler zur Hand, was dazu führte, dass wir bei allen Turnieren zu den stärksten Teams gehörten. Zudem hatten drei der Spieler des Jg. 09 bereits diese Saison die Möglichkeit die U15 zu unterstützen.

Zum Abschluss der Saison 21/22 veranstalteten wir gemeinsam mit der U15, anstelle eines Trainings, ein internes Mixed-Turnier. Die 29 Spieler der beiden Mannschaften konnten zusammen Vier Teams stellen und damit ein echtes Wettbewerbs Feeling kreieren.


Die Freude an einer trotz Corona sehr aktiven Saison ist gross. Wir, das Trainer-Team wie auch die Spieler und Spielerinnen, freuen uns auch über den Zuwachs den wir mit vier neu Zugängen gegenüber einem Abgang verzeichnen können. Nun am Ende der Saison umfasst unser Kader 21 Juniorinnen und Junioren.

Diese Saison schliessen wir mit vielen guten Erinnerungen an die gemeinsame Zeit ab. Geprägt durch schwierige Zeiten und grossen Erfolgen freuen wir uns auf die nächste Saison, die nicht mehr, wie bis anhin, im Turniermodus, sondern im Meisterschaftsmodus abgehalten wird.


An dieser Stelle möchten wir, das Trainer-Team und die Juniorinnen und Junioren der U13 Mannschaft des TV Solothurn, uns bei allen bedanken, die uns während dieser Saison in irgendeiner Form unterstützt haben. Wir hoffen auch im nächsten Jahr auf euren Einsatz, euren Applaus oder eure anderweitige Unterstützung. Vielen Dank!




U13-Trainer Yves Leisi


JAHRESBERICHT U15 JUNIOREN


Gelungene Saison trotz eher bescheidenem Abschneiden


Endlich konnte auch ich meine erste „normale“ Saison als Haupttrainer absolvieren. Zwar gab es noch immer einige Corona-Einschränkungen zu Beginn der Saison, an die man sich halten musste, trotzdem waren wir kein einziges Mal von einer Spielverschiebung betroffen.


Auch ein Trainingslager war zum Start in die Meisterschaft möglich. Gemeinsam mit der U17 von Dänu Schild ging es nach Stein im Fricktal, wo wir drei intensive Trainingstage inklusive einem Testspiel verbrachten. Bei einem gemeinsamen Teamabend wurden die Ziele für die Saison hoch angesetzt und es wurde sogar von einem INTER-Aufstieg gesprochen. Ich versprach dem Team, dass ich mich grundsätzlich nicht dagegen wehren würde.


Durchzogene Vorrunde – bessere Rückrunde – Highlight Cup


Schnell wurden wir aber auf den Boden der Realität zurückgeholt. Nach einem deutlichen Startsieg gegen Hochdorf, folgte bereits die erste Niederlage. Meine Jungs (und das Mädel) merkten rasch, wenn die Einstellung nicht zu hundert Prozent da ist und man nicht bereit ist, sich in der Defense total zu verreissen, wird Siegen gegen ähnlich starke Gegner schwierig. Am Ende resultierten aus der Vorrunde bis zu Weihnachten nur zwei Siege aus sieben Spielen, was gleichbedeutend mit Rang 6 von insgesamt 8 Teams war. Weit entfernt also, von den beiden Rängen, die für die Interaufstiegsspiele berechtigt hätten. Mit knappen 27 Gegentoren pro Spiel im Schnitt, hat man aber auch nicht viel im Inter verloren…


Etwas besser sah dann die Bilanz in der Rückrunde aus. Vielleicht waren die Gegner auch etwas „schwächer“, sicherlich wurde aber auch konzentrierter gearbeitet, besser trainiert und die Einstellung der Spieler war auf dem Feld zum Teil eine ganz andere als noch in der Vorrunde. Einzig der Ausrutscher gegen Grauholz hätte nicht zwingend sein müssen. Man beendete die Rückrunde auf dem guten 3. Rang.



Das Spiel des Jahres bestritten wir allerdings nicht in der Meisterschaft, sondern im Regiocup. Im Januar gelang uns der ganz grosse Coup, wo wir die Inter-Mannschaft von Länggasse Bern aus dem Wettbewerb warfen. In diesem Spiel gelang uns fast alles, besonders aber stimmte der Kampf über die vollen 60 Minuten und wir schafften es für einmal eine technisch und körperlich bessere Mannschaft unter den magischen 25 Gegentoren zu halten. Wir siegten rangen die Berner schliesslich mit 24-21 nieder. Dieser Sieg war gleichbedeutend mit dem Finaleinzug des Regiocups. In diesem wurden uns dann allerdings die Grenzen gegen das Elite-Team aus Thun rasch aufgezeigt und wir mussten uns klar und deutlich mit 7-31 geschlagen geben.


Abschliessend kann ich auf eine sehr tolle Saison zurückschauen, die von vielen lustigen und schönen Momenten geprägt und voll geladen war mit Emotionen. Das Team war ideal zusammengesetzt. Jeder und jede kriegte seine/ihre Einsätze und zeigte im Verlauf des Jahres eine super Entwicklung. Mit Mathis Oesterlee und Thierry Schwägli verlassen mich sogar zwei Junioren vorzeitig in Richtung Elite oder U17. Ich wünsche ihnen beiden sowie den restlichen SpielerInnen, die mich per Ende Saison verliessen alles Gute auf dem weiteren Handballweg und freue mich schon jetzt, die neue Saison mit neuen und alten Talenten in Angriff nehmen zu können.



Andri Tatarinoff, Trainer U15






JAHRESBERICHT DER U17-JUNIOREN


«Nach einer anfänglichen Lernphase zum souveränen Liga-Erhalt»


Nach einem etwas holperigen Start in die erste Inter-Saison steigerten sich die U17-Junioren stetig und erreichten schliesslich das gesteckte Ziel «Liga-Erhalt» souverän. Auch im Regio-Cup zeigten die Solothurner Jungs von der besten Seite. Erst im Regio-Cup-Final im heimischen CIS wurde sie vom höher eingestuften Elite-Team aus Thun bezwungen.


Vorbereitungsphase:

Da die abgeschlossene «Corona-Meisterschaft 20/21» bis Mitte Juni dauerte, war die Vorbereitungsphase auf die neue Saison doch recht kurz. Erst Mitte Juni konnte sie in Angriff genommen werden (im Vergleich: Vorbereitungsstart für diese Spielzeit 22/23 war am 23. Mai 22!).

Umso motivierter starteten die Junioren in die Vorbereitung in ihre erste Inter-Saison. Nach der üblichen dreiwöchigen Sommerpause ging es dann am Ende der Schulferien ins Trainingslager in Stein. Während dieses Wochenendes wurde an der Technik und Taktik gefeilt. In einem siegreichen Trainingsspiel gegen das Elite-Team Möhlin/Magden konnten die Fortschritte präsentiert werden. In den restlichen vier Wochen bis zum Meisterschaftsauftakt wurde anschliessend weiter fleissig trainiert. Nach dem erlangten Sieg gegen das Elite-Team war die Motivation gross. Auch einen weiteren Test (Gegner: HV Herzogenbuchsee) konnte erfolgreich absolviert werden.


Inter-Hauptrunde:

Nach der kurzen Vorbereitungsphase stand am Samstag, 12. September der erste Saisonmatch zuhause gegen SG Vaud Handball West auf dem Programm. Sofort zeigte sich, dass hier «ein etwas anderer Wind weht» als noch in der letzten Spielzeit oder in den Trainingsspielen. Trotz einer sehr guten Leistung verlor man die Auseinandersetzung gegen einen starken Gegner aus der Westschweiz (2. Tabellenrang am Schluss) mit drei Toren (31-34). Nun folgten drei Auswärtsspiele gegen Visp, Leman Genève und Vaud Handball West. Leider gingen die Jungs bei allen drei Matches als Verlierer vom Platz. Nach einer knappen Niederlage gegen Visp unterlag die U17er in der Westschweiz sehr deutlich.


Da der Modus besagte, dass nur die Teams auf Platz 1 und 2 in die Aufstiegsrunde kommen, war klar, dass die beiden Aufeinandertreffen gegen HS Biel sehr entscheidend sein werden, um zumindest in der zweiten Saisonhälfte noch Inter spielen zu können (3. & 4. Rang). [5er Gruppe -> Platz 1&2 Aufstiegsrunde / Platz 3&4 Abstiegsrunde / Platz 5 Promotion)

Die U17-Junioren zeigten trotz der bisher bezogenen Niederlagen Moral und besiegten die Mannschaft aus Biel in den restlichen Spielen zweimal deutlich. Schlussendlich beendet der TV Solothurn die Hauptrunde auf Platz 4, welcher der Einzug in die Inter-Abstiegsrunde bedeutet.


Inter-Abstiegsrunde:

Das neue Jahr 2022 war eine Woche alt als bereits der erste Ernstkampf in der Abstiegsrunde anstand. Souverän traten die Solothurner im Auswärtsspiel gegen SG Reuss auf und gewannen mit 36-26.

Was dann beim zweiten Spiel jedoch folgte, war wahrscheinlich der berühmte «Schuss vor den Bug». Gegen das am Ende der Saison letztplatzierte Team HSG Ehrendingen-Städtli verlor man im CIS mit 31-35. An diesem Samstag gelang wenig bis gar nichts. Zum Glück konnte man eine Woche später schon wieder spielen, um sich zu rehabilitieren. Das Duell gegen die starken Stanser (Endplatzierung: 2. Platz) war sehr umkämpft. Unsere Jungs lagen bis zur 55. Minuten ständig in Führung, ehe das Heimteam erstmals eine Länge vorne lag. Etwas mehr als zwei Minuten vor Schluss lagen die TVSler immer noch mit zwei Toren hinten. Rund 90 Sekunden später lag man aber wieder mit einem Tor vorne. Leider konnten man den Sieg nicht über die Zeit bringen (37-37-Unentschieden).


Die Bilanz nach drei Spielen mit drei Punkten war mittelmässig. Trotzdem war die grosse Moral, die das Team im Stans-Match zeigte, der Zünder für das sportliche Feuerwerk in den restlichen sieben Fights! Die Solothurner demonstrierten in der Folge, was sie in den letzten Monaten gelernt haben. Alle sieben Partien wurde gewonnen! Nur noch als Sieger verliess man das Feld. Auch die beiden Spiele gegen Visp konnten erfolgreich gestaltet werden. Gegen diesen Gegner hatte man in der Vorrunde noch zweimal verloren. Als klarer Gruppensieger feierten die U17-Junioren den souveränen Liga-Erhalt und können so in der nächsten Saison 22/23 weiterhin in der Inter-Klasse ihr Können zeigen.



Regio-Cup:

Im Regio-Cup starten die Solothurner im Achtelfinal mit einem Freilos. Anschliessend gewann man das Viertelfinal gegen HV Herzogenbuchsee (31-23) und das Halbfinal gegen SG Lakeside Steffisburg-Wacker (31-37).

Nun wartete im Cup-Final im heimischen CIS der grosse Bruder des Halbfinal-Gegners. Mit der SG Lakeside Wacker-Steffisburg stand ein Team aus der Eliteklasse auf der Gegenseite. Alle waren sich bewusst, dass es nur mit grossem Kampfgeist möglich ist, diesen Widersacher zu schlagen.


Die TVS-Jungs konnten bis zur 43. Minute vom Cupsieg träumen (16-19-Rückstand). Nach einer kleinen Schwächephase verlor man den Anschluss (46.Min 16-22 / 50.Min 18-26). Die U17ler konnten nicht mehr reagieren. Die Oberländer liessen nichts mehr anbrennen und gewannen den Cup schliesslich klar mit 30-22.


Dänu Schild, Trainer U17










JAHRESBERICHT DER SG OENSINGEN PANTHERS


Rückblick Oensingen Panthers Saison 2021/22


Am 18. Mai 2021 kamen die Spielerinnen des TVS, Gerlafingen, Balsthal und Oensingen zusammen für ein Kick Off Meeting. Es ging darum, dass man nicht mehr jeder Verein einzeln mit knappem Kader in die Saison gehen soll, sondern als gemeinsame Einheit. So beschloss man am Ende, dass man in die neue Saison als eine Spielgemeinschaft unter dem Namen Oensingen Panthers startet und sich versucht in der 3. Liga zu etablieren. Es war ein Team aus jungen, talentierten Spielerinnen und solchen, die Erfahrung mit sich bringen. Mit dem Trainerduo Mikail Oezkilic und Timo Jossi startete man in die Vorbereitung, wo sich die Mannschaft erstmal finden und aneinander gewöhnen musste. Dazu gingen wir noch in ein gemeinsames Trainingslager und hatten mehrere Vorbereitungsspiele und -turniere, wo jedoch noch keine grossen Erfolge verzeichnet werden konnte.


Im September startete man dann in die Herbstrunde ohne grosse Erwartungen. Unsere Gegner wussten so gut wie nichts über uns, wir waren die Newcomer. Dementsprechend wurden wir wohl von unseren Konkurrenten auch etwas unterschätzt, denn alle wurden sie überrollt von uns. Das erste Spiel der Saison gewannen wir gleich mal mit 20:29 auswärts gegen den TV Sissach. Einen Monat später empfingen wir den Gruppenfavoriten den TV Zofingen, wo wir uns am Ende überraschend mit 22:20 durchsetzen konnten. Als nächstes wurden der HV Rotweiss Buchs vom Panthers Express mit 35:21 und die HC Vikings aus Liestal mit 25:12 überrollt. In Olten machten wir dann mit einem 22:26 Sieg den Platz in der Aufstiegsrunde klar. Zum Ende der Hinrunde gewannen wir noch gegen den SG Mitteland mit 28:26 nach einer furiosen Aufholjagd, wo wir zwischenzeitlich mit 9 Toren zurücklagen.


Wir waren in wenigen Monaten wahnsinnig gewachsen und dies nicht nur spielerisch. Wir bekamen auch viele Neuzuzüge, sodass wir beschlossen auf die Rückrunde ein zweites Team zu melden. Nach diversen Gesprächen mit den Spielerinnen war für uns auch klar, dass wir in die 2. Liga aufsteigen wollen. So gingen wir also zweigleisig in die Rückrunde. Einerseits hatten wir unser zweites Team, welche in der 3. Liga versuchte Fuss zu fassen. Trotz vielen neuen und jungen Spielerinnen konnten doch der eine oder andere Sieg eingefahren werden.

In der Aufstiegsrunde hingegen, ging der Start in die Hose. Das erste Spiel auswärts in Genf ging gegen Chênois knapp mit 22:21 verloren, dies auch weil Genf mehrheitlich Spielerinnen aus der 1. Liga eingesetzt hatte. Wir liessen uns aber davon nicht beirren und schlugen daraufhin Neuchâtel mit 23:15, Visp mit 19:24 und Thun mit 16:17 und waren auf Kurs für den direkten Aufstieg. Leider erlitten wir nach dem Sieg im Berner Oberland einen Zusammenbruch. Wir mussten viele verletzte hinnehmen und man spürte langsam auch den Druck im Kopf. Dies hatte zur Folge, dass wir gegen unseren engsten Konkurrenten Zofingen dieses Mal das Nachsehen hatten und mit 28:18 baden gingen. Dennoch war unser Ziel immer noch greifbar, ein Forfaitsieg gegen Genf und hart erkämpfte 2 Punkte gegen Thun machten den direkten Aufstieg wieder möglich. Kurz vor der Zielgerade liessen die Nerven bei uns nach und wir verloren gegen Neuchâtel mit 20:15 und gegen Visp mit 22:25 und konnten mathematisch nicht mehr direkt aufsteigen, sondern mussten über die Barrage gehen. Zum Abschluss der Rückrunde holten wir immerhin noch ein 20:20 Unentschieden gegen den TV Zofingen.


Wir waren mittlerweile als Team zusammengewachsen. Wir hatten auch einen externen Coach, der uns mit diversen Methoden half die Teambildung zu fördern. Unser Ziel war auch immer noch das Gleiche. Der Aufstieg war immer noch möglich. Im Weg standen us der LC Brühl und HC Dietikon-Urdorf. Das ganze Team riss sich nochmals zusammen und holte alles raus. Dies resultierte mit einem 27:23 Sieg gegen Brühl und bei einem Showdown in Dietikon machten wir mit einem 20:20 Unentschieden den Aufstieg in die 2. Liga perfekt.


Es war eine sehr anstrengende und herausfordernde Saison. Am Ende jedoch holten wir das Maximum heraus und schafften als Aussenseiter den Aufstieg in die 2. Liga. Wir freuen uns nun auf die kommende Challenge.


Mikail Oezkilic, Trainer SG Oensingen Panthers





JAHRESBERICHT DER 3. LIGA HERREN


SG Biberist aktiv! 2 - Herren 3. Liga


Nach einer durchzogenen Vorrunde im letzten Jahr (10 Punkte aus 8 Spielen), starteten wir am 26. Februar top motiviert und gut vorbereitet in die zweite Saisonhälfte. Diese war dann äusserst erfolgreich, konnten wir doch von den acht Spielen deren sieben gewinnen.


Die ersten drei Partien gewannen wir spielerisch und mehrheitlich souverän, auch gegen die starke Equipe von PSG Lyss mit ihren ehemaligen Oberliga-Cracks.

Dann folgte das Spiel gegen die starke und ambitionierte HGO1. In einem hart umkämpften Spiel sicherte uns Luzian im Tor mit einem gehaltenen Penalty und einem vereitelten Gegenstoss in den Schlussminuten den knappen Sieg. Unsere Feldspieler waren ihm äusserst dankbar, da sie im Angriff infolge Nervosität und den Sieg im Auge, unnötige Ballverluste produzierten.


Am Sonntag, den 3. April reisten wir ins schneebedeckte und nebelverhangene La Chaux-de-Fonds. Wir waren auf einen heiss umkämpften und emotional geführten Match vorbereitet, konnten aber den Sieg mit einer taktisch und kämpferisch guten Leistung sichern.


Ein weiteres Spitzenspiel stand am 10. April gegen die SG Langenthal/Herzogenbuchsee bevor. Die SG HVL/HVH hat sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt und hat sich daher mit Spielern aus der 1.Liga-Mannschaft verstärkt. Wir spielten eine traumhafte Anfangsphase, mit toll herausgespielten Toren liessen dann leider etwas nach, waren aber zur Pause bei einem Skore von 12:12 immer noch im Rennen. In der zweiten Spielhälfte schwanden die Kräfte zusehends und es passte im Angriff wie in der Verteidigung nicht mehr viel zusammen. Unser Widerstand lies nach. Ich bin überzeugt, mit einem arrivierten Spieler mehr, hätten wir die Partie auch gewinnen können.



Zum Saisonabschluss reisten wir am 1. Mai nach Ittigen um mit einem Pflichtsieg die Change auf den ersten Gruppenplatz zu wahren. Dies gelang uns auch diskussionslos.

Im Anschluss kämpften zwei Mitkonkurrenten um die Tabellenspitze. Bei einem richtigen Ausgang der Partie, Sieg der SG HVL/HVH, wären wir Gruppensieger geworden. So kam es dann auch, und die Spieler lagen sich nach einer langen, aber erfolgreichen Saison in den Armen und freuten sich ausgelassen über das Erreichte.

Herzliche Gratulation der Mannschaft.


Die Rückrunde hat gezeigt, wenn wir komplett antreten konnten, dass wir in dieser Gruppe unschlagbar gewesen wären. Der Zusammenschluss mit den G-Town Swaggers ist sicher geglückt, wobei man sagen muss, dass sich leider nur drei Spieler davon aktiv an der Meisterschaft beteiligt haben und einer davon leider in der Rückrunde verletzt ausgefallen war. Einige waren mehr oder weniger regelmässig im Training dabei. Es gilt zu hoffen, dass sich in der nächsten Saison noch einige Spieler den Ruck geben und ins Training kommen und aktiv an der Meisterschaft teilnehmen.



Resultate: Biberist 2 - Handball Grauholz 31 : 23

Biberist 2 - Handball Emme 25 : 20

Biberist 2 - PSG Lyss 29 : 23

Biberist 2 - HGO 1 23 : 22

La Chaux-de-Fonds- Biberist 2 17 : 19

SG HVL/HVH - Biberist 2 29 : 24

Biberist 2 - HBC Neuenburg 29 : 16

HGO 2 - Biberist 2 29 : 38



Martin Kohler

Coach 2. Mannschaft





JAHRESBERICHT DER 2. LIGA HERREN


Was für eine Saison


Was sich bereits im letzten Bericht vom letzten Herbst abzeichnete – die SG Biberist aktiv startete mit fünf Siegen aus den ersten sechs Spielen in die Meisterschaft – endete in einer sehr erfolgreichen Saison.


In den weiteren 14 Meisterschaftsspielen musste die Equipe nur noch einmal als Verlierer vom Platz. Dies gegen die HSG Hopfenperle, dem einzigen Gegner gegen den die Biberister in dieser Saison keinen Vollerfolg erzielen konnten. Eine weitere Niederlage musste ohne Erstkampf akzeptiert werden, da der Gegner aus Sursee das Spielverschiebungsgesuch aufgrund diverser Verletzungen, Abwesenheiten und Corona-Fällen ablehnte. Abgesehen davon sammelte das Team also weitere 22 Punkte bis in den Frühling.


Die SG Biberist aktiv trat dabei nicht immer dominant auf und konnte leider auch nicht immer ihr volles Potential abrufen. Dennoch konnte sie die Gegner oft mit der vorhandenen Erfahrung auf Distanz halten. Das extrem breite Kader half im Verlauf der Saison die leider zahlreichen Verletzungen und Abwesenheiten zu kompensieren. Der Spielfluss und die Abstimmung litten aber an den sich stetig neuen Aufstellungen. Ein Kompliment gilt es der Mannschaft zu machen, dass sie mit einer Ausnahme bis zum letzten Spiel ihrer Linie treu blieb und stets hungrig auf zwei weitere Punkte war.


Nebst dem Gruppensieg errang die SG Biberist aktiv Ende März ausserdem den langersehnten Titel im Regio-Cup. Beim Final4, welches dieses Jahr im CIS in Solothurn ausgetragen wurde, sicherten sich die Biberister am Samstag mit einem deutlichen Sieg gegen die 3. Ligisten der SG Langenthal/Herzogenbuchsee den Einzug ins Finale. Tags darauf war dieses dann an Spannung kaum zu überbieten. Nachdem es der SG Biberist aktiv zunächst gelang einen 5-Tore-Vorsprung herauszuspielen, setzte der Gegner aus Lyss zu einer bravourösen Aufholjagd an. Diese mündete im Ausgleich zwei Minuten vor Spielende. Der Siegtreffen zu Gunsten der Einheimischen gelang dann erst nach einem time-out in der Schlussminute und einem sehenswerten Treffer drei Sekunden vor dem Ertönen der Sirene.


Die Erfolge in dieser Saison sind nebst hartem Training auch ein Ergebnis der Kontinuität der letzten Jahre. Der Kern des Teams besteht schon seit Jahren so. Und im Gegensatz zu anderen Mannschaften kam es trotz Corona zu keiner Rücktrittswelle. Im Gegenteil, der Kader wuchs weiter an. So konnten in den letzten Jahren auch immer wieder Junioren in die Mannschaft integriert werden. Andere Spieler sind über die Jahre geografisch disloziert und nehmen dennoch längere Anfahrtswege fürs Training auf sich. Dieser Zusammenhalt prägt die Mannschaft und hat sicherlich viel mit dem Erfolg zu tun.


Die Meisterschaft in Zahlen:

20 Spiele, davon 19 ausgetragen

15 Siege

32 Punkte

1.6 Punkte pro Spiel

519 erzielte Tore

476 erhaltene Tore

28 eingesetzte Spieler

71 absolvierte Trainingseinheiten


1 tolle Mannschaft!


Philippe Kaech

Spielertrainer SG Biberist aktiv



JAHRESBERICHT HERREN 1 TV SOLOTHURN NLB


"Den Kopf im letzten Moment aus der Schlinge gezogen"; so kann Saison 2021/2022 in einem Satz zusammengefasst werden.


Saisonvorbereitung

Dass die letzte Saison wegen einer Modusänderung und Verzögerungen durch die Corona-Restriktionen länger dauerte, kam dem TV Solothurn für die Saison 2021/22 nicht entgegen. Durch die kürzere Vorbereitung blieb Trainer Martin Prachar und seinem Assistenten Alain Blaser weniger Zeit, die neuen Spieler zu integrieren. Kommt dazu, dass die vielen Spieler mit Talentförderlizenz in der ersten Phase der Vorbereitung alle noch bei ihren NLA-Teams weilten und somit im Training in Solothurn fehlten, was sich in der folgenden Saison noch rächen sollte.

Dennoch blickte das Herren 1 zuversichtlich auf den Saiosnstart. Mit Tomas Reznicek gelang dem TVS ein sehr guter Transfer. Der 36-jährige tschechische Linkshänder stiess vom NLA-Verein GC Amicitia zu den Aarestädtern und nahm im Hinblick auf die Stabilität des ansonsten sehr jungen Teams eine wichtige Führungsrolle ein. Neben Neuling Reznicek blieb dem TVS mit Torhüter Taro Diethelm, Abwehrchef Martin Beer und Kreisläufer Roland Szabo die routinierte Mittelachse erhalten.


Hinrunde

Nach den ersten drei Saisonspielen, bei welchen der TVS allesamt als Verlierer vom Platz ging, sahen wir uns mit einem verpatzten Saisonauftakt konfrontiert. Die unvorteilhaften Bedingungen der Saisonvorbereitung hatten sich gerächt. Mit lediglich 4 Punkten aus 11 Spielen fiel der TVS in eine in den letzten Jahren nie vorhandene Kriese und befand sich mitten im Negativstrudel. Dank eines grossartigen Jahresendspurts mit 6 Punkten aus den letzten 4 Spielen gelang es dem TVS, den zwischenzeitlich letzten Tabellenplatz zu verlassen und sogar bis auf Platz 10 vorzustossen. Das hiess natürlich nicht, dass die Solothurner die Abstiegssorgen los waren, aber es verschaffte uns etwas Luft und sorgt für ein gutes Gefühl vor der längeren Meisterschaftspause bis Ende Januar Doch die Abstände am unteren Ende der Rangliste waren sehr eng und jedes folgende Direktduell avancierte somit fast zu einem Finalspiel.


Rückrunde

Der Rückrundenstart misslang dem TVS erneut. Auf die knappe Niederlage gegen den Direktkonkurrenten TV Möhlin setzte es ebenfalls eine bittere und unnötige Niederlage gegen die Kadetten Espoirs ab nachdem wir zur Pause mit 7 Toren! in Front lagen. So sah sich der TVS bereits wieder unter Zugzwang und Punkte mussten her. Nach Siegen gegen Baden und Endingen sowie Unentschieden gegen Stans und Yellow kam es zur grossen Finalissima gegen den TV Steffisburg im vorletzten Spiel.

"Be or not to be" war das Motto des Spiels, sowohl für Steffisburg als auch für uns. Der 30:28-Sieg über Steffisburg stiess die Türe zum Ligaerhalt für den TV Solothurn sperrangelweit auf.

Als dann aber im letzten Heimspiel gegen Biel nach 60 Minuten mit dem Treffer zum 27:22 der Sieg feststand, war der Ligaerhalt im letzten Moment geschafft. Mit den zwei Punkten erübrigte sich das Bangen und Warten auf das Resultat von Steffisburg. Am Ende einer Seuchen-Saison und der bescheidenen Bilanz von acht Siegen, zwei Unentschieden und nicht weniger als 16 Niederlagen, kann der TV Solothurn also doch noch lachen.


Zufriedenheit kommt jedoch bei den Aarestädtern ab der Lage sicherlich nicht auf. Drittletzter und nur auf den letzten Drücker in der NLB verblieben, das ist weit entfernt von den Möglichkeiten, welche diese talentierte Mannschaft eigentlich hätte. Gerade die starken, letzten fünf Spiele der Saison haben gezeigt, dass die Mannen von Trainer Martin Prachar den Grossteil der Spielzeit weit unter ihren Möglichkeiten performt haben.


Wichtige Spieler verlassen den Verein

Kommt dazu, dass die Situation für die nächste Saison nicht einfacher wird. Der TV Solothurn hat zum ersten Mal seit Langem im nächsten Jahr wieder eine U19-Mannschaft. Das heisst aber, dass es aktuell nach wie vor an Nachwuchs fehlt, der in die NLB nachrücken könnte. Somit müssen eigentlich die bestehenden Spieler gehalten, oder Neue geholt werden. Beides erweist sich je länger je mehr als schwierig für einen Amateurverein, der nicht unbegrenzt Geld zur Verfügung hat.


Mit dem Rücktritt von Abwehrchef Martin Beer und den Abgängen von Jorden Lindner und Régis Laville verlassen drei wichtige TVS-Spieler den Verein. Bei weiteren Spielern ist die Zukunft noch nicht klar. Mit dem lange drohenden Abstieg fehlte dem TV Solothurn zudem die Planungssicherheit, und der Kader für die neue Spielzeit muss nun im Eiltempo zusammengestellt werden.


Ein grosses Dankeschön an die erste Mannschaft sowie dem Trainerstaff, dass der Glaube an den Ligaerhalt bis zur letzten Sekunde aufrecht gehalten wurde.


Hopp TVS


Sandro Sieber, Sportchef Herren 1



Der TV Solothurn Handball bedankt sich bei allen Trainern, Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und wünscht allen Mannschaften eine erfolgreiche Saison 2022/23!



HOPP SOLEDURN!



























172 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen