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Jetzt geht's um die Wurst

NLB-Handball. Zwei Mal hintereinander muss der TV Solothurn nun Leistung bringen. Es stehen die direkten Duelle gegen Steffisburg und Tabellennachbar Biel an. Zwei Siege bedeuten etwas Luft im Abstiegskampf, zwei Niederlagen hingegen eine verheerende Ausgangsposition für die Rückrunde.


Gaudenz Oetterli


Im ersten der beiden Vierpunkte-Spiele für den TVS ist der Namensvetter aus dem Oberland zu Gast im CIS, der TV Steffisburg. Der Oberländer-TVS liegt aktuell auf dem zehnten Platz der NLB, sieben Punkte nennen sie ihr Eigen. Zwei Punkte holten die Berner Oberländer gleich im Auftaktspiel der Saison, gegen NLA-Absteiger Endingen. Die weiteren fünf Zähler resultierten aus Siegen gegen direkte Konkurrenten. Sowohl gegen Birsfelden (27:25) als auch gegen die Pfadi Espoirs (28:25) konnte das Farmteam von Wacker Thun jubeln, gegen Biel zumindest mit einem Arm, beim 28:28 Remis.


Solothurn kassiert zu konstant zu viele Tore


Auffällig beim TV Steffisburg ist, dass sie in der Abwehrleistung extrem fluktuieren. In bisher fünf Spielen kassierten die Oberländer weniger als 30 Treffer, in diesen Spielen liegt der Schnitt gar bei nur rund 26 Gegentoren. In den anderen sechs Partien waren es insgesamt 209, also fast 35 gegnerische Treffer pro Spiel. Nicht nötig zu erwähnen, in welchen Spielen der Berner TVS seine sieben Punkte geholt hat.


Auch der andere TVS, derjenige aus Solothurn, kann punkto Defensivarbeit diese Saison so gar nicht glänzen. Total haben die Ambassadoren in elf Spielen bereits 338 Gegentreffer zugelassen, exakt gleich viel wie Steffisburg. Solothurn hat jedoch weniger Ausreisser, sowohl gegen unten wie gegen oben. Der Mittelländer TVS kassiert sehr konstant um die 30 Tore, was es natürlich enorm erschwert, Punkte zu gewinnen. Wenn Du wie Steffisburg ab und zu ein Spiel hast, in dem Du weniger als 28 Tore kassierst, erhöht das die Erfolgswahrscheinlichkeit enorm. Im Gegensatz dazu, wenn Du immer 30 Tore erhältst und somit für einen Sieg auch über 30 Mal reüssieren musst.


Der Angriff ist der Schlüssel zum Sieg


Trotzdem liegt für den TV Solothurn im kommenden Duell das Heil in der Flucht nach vorne. Wie die Statistik zeigt, gewinnt Steffisburg das Spiel nicht, wenn sie über 28 Tore erhalten. Also muss es das Ziel des Heimteams sein, diesen Wert zu erreichen. In Sachen Chancenauswertung und im Vermeiden von technischen Fehlern hat sich die Mannschaft von Trainer Martin Prachar in der aktuellen Spielzeit aber auch noch nicht gross mit Ruhm bekleckert. Erst drei Mal diese Saison hatte der TV Solothurn eine Chancenauswertung von über 60%, zwei Spiele davon hat er gewonnen, alle anderen gingen verloren, wie bekannt ist. Klar also, was nun in den extrem wichtigen Spielen benötigt, um sich für die Rückrunde im Abstiegskampf eine bessere Position zu verschaffen.



Die Partie TV Solothurn - TV Steffisburg findet statt am 11. Dezember um 17:00 Uhr im CIS Solothurn. Es gilt eine Zertifikats- UND Maskenpflicht. Das Spiel kann im Livestream mitverfolgt werden, der Link ist auf unseren Social-Media-Kanälen zu finden.

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